SALES Trend

Paradigmenwechsel im Verkauf: B2B und B2C

Die Grenze zwischen B2B- und B2C-Kunden verschwimmt.

In früheren Zeiten waren die Unterschiede zwischen diesen beiden Bereichen einfacher zu erkennen. Gerade im B2C Bereich hat Customer Experience und eine generelle Anwenderfreundlichkeit schon immer eine gewisse Rolle gespielt. Und so langsam tut sie dies auch im B2B.

B2B-Kunden erwarten ein ebenso reibungsloses und personalisiertes Kauferlebnis wie B2C-Kunden.

Der moderne Lifestyle von Konsumierenden und die weit verbreitete Digitalisierung, auch verstärkt durch die Pandemie, haben dazu geführt, dass die Grenzen zwischen beruflichem und privatem Kaufverhalten immer mehr verschwimmen. Verbrauchererfahrungen beeinflussen nun die Geschäftswelt. B2B-Kunden erwarten ein ebenso reibungsloses und personalisiertes Kauferlebnis wie B2C-Kunden. Wenn im B2C (oder eher: privaten) Supportfall guter Service erfahren wird, wieso sollte dies dann im B2B anders sein?

Niemand möchte minderwertige Erfahrung in einem beruflichen Umfeld akzeptieren.

Es sind immer noch Menschen, die Kaufentscheidungen treffen, ob im privaten oder beruflichen Kontext, und diese Menschen übertragen ihre Erfahrungen auf das B2B Geschäft. Hinzu kommt der Einfluss der jüngeren Generationen, die mit ihren digitalen Gewohnheiten die Geschäftswelt verändern.Dies zeigt, dass das Verschmelzen von B2B und B2C nicht nur ein vorübergehender Trend ist, sondern eine neue Realität, die Geschäftsmodelle und Vertriebsstrategien für die Zukunft prägen kann.1


Quellen

1 Livia Rainsberger (2023): Der moderne Kunde – das PHANTOM